Biographie

1961 in Wuppertal geboren, begann meine musikalische Ausbildung am Klavier und im Chor der „Wuppertaler Kurrende“ im Alter von sechs Jahren.

1974 erfolgte dann der erste Harfenunterricht bei L.Potuloff-Schad (Soloharfenistin des „Wuppertaler Sinfonieorchesters“ und Dozentin an der Musikhochschule Rheinland).1978 begann ich mit dem Studium an der Musikhochschule Rheinland. Schon während des Studiums substituierte ich in den verschiedensten Orchestern bei Opern-und Konzertaufführungen. ua. In Wuppertal, Duisburg, Dortmund, Bochum, Nürnberg und Hamburg sowie in der „Jungen Deutschen Philharmonie“. In die gleiche Zeit fallen das abschließende „Konzertexamen“ sowie ein Solokonzert mit dem Wuppertaler Sinfonieochrchester.


1982 nahm ich eine Verpflichtung an die „Norwegische Staatsoper Oslo“, insbesondere für den Solopart im „Tannhäuser“, an. Parallel zu meinem dortigem Engagement nahm ich an Aufzeichnungen im norwegischen Rundfunk (Harfe Solo und mit Violine) teil. Außerdem nütze ich meinen Aufenthalt in Norwegen für Unterricht bei Eleonore Aingorn, der ehemaligen Harfenistin des Bolschoi Orchesters. 1983 ging ich nach Deutschland zurück und verpflichtete mich an das „Staatstheater Kassel“. Nur ein Jahr später wurde ich schließlich als Soloharfenist der „Wiener Symphoniker“ engagiert. Während der nächsten Jahre folgten Privatstudien bei Phia Berhout in Amsterdam und mit M.C. Jamet in Paris. Eine besonder Auszeichungn erfuhr ich durch Georges Pretre, der mir Gelegenheit gab, mit ihm zusammen die „Dances“ von Debussy neu einzustudieren.


1994 wurde mir der „Sudetendeusche Kulturpreis“ in München verliehen.

2009 erhielt ich von den „Wiener Symphonikern“ den Brucknerring.


In den vergangenen fast 20 Jahren wirkte ich solistisch in den verschiedensten Konzerten, Fernseh- und Rundfunkaufzeichnungen mit, nicht nur mit „meinem“ Orchester sondern auch u.a. mit den „Wiener Philharmonikern“ (1997 als Gast auf verschiedenen Konzertreisen durch Asien und Europa

unter Osawa, Metha und Sinopoli), dem Ensemble „Kontrapunkte“ und dem „Klangforum Wien“.


Meine „Konzerthighlights“ der letzten Jahre:

2002 wurde ich von der „Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste“ für ein Konzert eingeladen. Die dort ausgestellten 'Werke inspirierten zu einem Konzertprogramm mit Musik, passend zur Epoche der jeweiligen Gemälde. Präsentiert wurde ein Programmreigen, der vom Mittelalter über Barock bis zur Wiener Klassik reichte, mit der Sängerin Christine Whittlesey, auf historischen Harfen. „Ut pictura musica“ ist der Titel einer CD zu diesem Konzert.


2003 durfte ich das Musikprogramm im „Jüdischen Museum Wien“ zur Eröffnung der Auststellung „Quasi una fantasia- Juden und die Musikstadt Wien“ zusammenstellen. Nach ausgiebigen Recherchen konnte ich schließlich ein Programm vorstellen, das aus den Werken verfemter meist Österreichischer Komponisten der „ Neuen Wiener Schule“ bestand. Zum Teil handelt es sich sogar um Uraufführungen. Speziell zu diesem Anlass gründete ich das „Leibowitz Trio Wien“, mit dem ich dieses Programm inzwischen auch schon mehrmals in Wien, aber auch in New York ( Österreichisches Kulturinstitut), sowie bei diversen Festivals in Deutschland und Österreich aufführen konnte.


2008 gab ich zusammen mit der Geigerin Maria Kubizek-Bader (Concentus Wien) ein Konzert auf historischen Instrumenten in der Musikinstrumentensammlung Wien.


2009 begann ich mich mit dem Wiener Lied auseinanderzusetzen, insbesondere natürlich mit Repertoire der Harfenisten in Wien um 1800. Im selben Jahr hatte ich mit meinem Ensemble „Die Harfenisten“ (Historische Hakenharfe, Gesang und Violine) erste Auftritte.


Als Abrundung meines Lebenslaufes einige Aspekte, die mir auch in Zukunft wichtig sein werden:

Unterrichtstätigkeit, Workshops, Meisterkurse,Gestaltung von Musikprogrammen für Konzerte, Museen, Ausstellungen und Literaturveranstaltungen.